Manuela Roppert

freiberufliche Journalistin in München

 
       
 
 
   
 

Als erste im deutschen Fernsehen habe ich am 17.09.2012 in der Sendung "Geld und Leben" über den Export von Pflegebedürftigen nach Osteuropa berichtet:

Zur Pflege in die Slowakei

Oft händeringend suchen Angehörige, die ihre Mutter oder ihren Vater nicht selber pflegen können oder wollen, nach Möglichkeiten, um den Pflegebedürftigen anderweitig zu versorgen.


Pflege in Deutschland ist zu teuer

Rund-um-die Uhr-Pflege zu Hause können sich viele nicht leisten und auch ein Platz in einem Pflegeheim sprengt trotz Pflegeversicherung oft das Familienbudget. Rund 200 000 Pflegekräfte aus Osteuropa sind – meist illegal – in deutschen Haushalten beschäftigt.


Eine beschwerliche Reise für Oma oder Opa

Legal, aber beschwerlich für den Betroffen, ist dagegen der umgekehrte Weg: der Pflegebedürftige tritt eine lange Reise in ein Altersheim in Ostereuropa an. Ein neuer Trend. 


Die Senioren bezahlen einen hohen Preis

Im Alter alleine in der Fremde leben, ohne die Möglichkeit, sich in ihrer Muttersprache unterhalten zu können. Das ist der Preis, den die betroffenen Senioren für die billige Pflege in Osteuropa bezahlen müssen.


Export von Pflegebedürftigen

Aber die Zahl der Pflegebedürftigen nimmt immer mehr zu und die müssen schließlich versorgt werden. Der Pflegetourismus nach Osteuropa boomt. Immer mehr Heime in der Slowakei, in Polen, in Ungarn und in Tschechien nehmen gerne deutsche Bewohner auf.

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letzte Änderung 01.03.2019